Theme Park – Theme Park

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Das Album der Band aus London klingt doch stark nach den Friendly Fires

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Das Trio von Theme Park haben mit Singles wie „Jamaica“ schon vor Wochen und Monaten einen Eindruck gegeben, was man von ihnen erwarten kann. Sie sind keinen Zentimeter von dieser Linie abgekommen.

Der erste Song „Big Dream“ zeigt, welche Erwartungen die Band in ihr Debütalbum haben. Sie möchten mehr sein, als nur eine Indie-Band, die irgendwo in den hinteren Regionen der Charts rumlungern. Sie wollen hoch hinaus und vielleicht wird ihnen gerade dieser Punkt zu Verhängnis.

Wie schon anfangs gesagt, ist und bleibt „Jamaica“ das Aushängeschild der Platte und ja vielleicht der Band. Man merkt aber sofort, dass Ed Macfarlane dahintersteckt. Denn dieser Groove und diese Unbekümmertheit im Song, bekommen nicht viele Bands so gut, wie eben die Friendly Fires hin. Jedoch bekommt man während des ganzen Albums, den Eindruck, dass die Band sich zu keinem Zeitpunk gänzlich von diesem Vergleich lösen kann.

Es ist ein Album, dem irgendwie die Highlights fehlen. Es ist jetzt nicht so, dass es voll mit schlechten Songs ist, aber leider sind die Songs oft sehr eintönig. Es fehlt einfach dieses gewisse etwas, was das Album zu einem guten Album machen würde. Es wurden keine Wagnisse eingegangen und so fehlen der Platte einfach die Überraschungsmomente.

Natürlich hat das Album trotzdem ein paar Höhepunkte, wie zum Beispiel „Tonight“ oder „Ghosts“. Obwohl man ehrlicherweise sagen muss, dass sich die beiden Songs doch sehr ähneln. Alles in Allem, glaube ich, dass der Zeitpunkt für die Veröffentlichung einfach schlecht gewählt war. Denn in dieser Platte verbirgt sich so viele Sommergefühle und man kann das frische Obst, den Strand und die Cocktails quasi riechen. Deshalb wäre es ratsam, das sehr leicht verdauliche Album jetzt noch etwas beiseite zu legen und es erst dann wieder herauszunehmen, wenn der Frühling sich zu Wort meldet. Denn dann hat „Theme Park“ durchaus das Potenzial eine gute Indie-Pop Platte zu werden.

 

Beste Tracks: Jamaica, Tonight, Ghosts


Yannick

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