The Strypes – Snapshot

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Da sind die Bubis aus Irland wohl doch ein wenig über's Ziel hinausgeschossen.

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Zugegeben waren die Erwartungen an das Debüt von The Strypes auch recht hoch. Wie soll es auch anders sein, wenn man Elton John und Dave Grohl zu seinen Fans zählen darf. Leider ist die Platte weniger vielversprechend ausgefallen als erhofft. Snapshot ist zwar kein Disaster und auch eine gut produzierte Platte nur leider wiederholen sich die jungen Musiker doch recht oft.

Vom ersten bis zum letzten Track bieten The Strypes guten, jedoch keinen perfekten Bluesrock, der doch sehr an alte Zeiten anknüpfen zu versucht. Man darf sich also die berechtigte Frage stellen, warum vier Jungs, die in der Blüte ihres Lebens stehen, krampfhaft versuchen die Vergangenheit wiederzugeben anstatt neue Wege zu gehen.

Natürlich hat die Platte auch ein paar Schmankerl zu bieten. Mit „Blue Collar Jane“ zeigen die Iren und gleich welche Energie in ihnen steckt. Energiegeladen und tanzbar könnte man Snapshot sowieso kurz und bündig resümieren. Mit „Angel Eyes“ zeigen The Strypes, dass sie durchaus in der Lage sind auch was anderes zu spielen, als immer nur die schnellen, fetzigen Nummern. Leider bleibt dies eher die Ausnahme und so kommt’s dass das Debüt wohl auch nur ein kurzer Schnappschuss in der Musikgeschichte sein wird und nicht wie erhofft die Wiedergeburt des Gitarrenrocks.

 

Beste Tracks: What A Shame, Angel Eyes, Blue Collar Jane

 

 



Yannick

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