Hach ja, das Enfant Terrible ist wieder zurück und das samt Band. Pete(r) Doherty hat sich mal wieder zusammengerauft und an einem Comeback seiner Babyshambles gearbeitet und man muss sagen, dass es ihm sogar gelungen ist! Einen cleanen Pete kann man sich zwar mittlerweile abschminken, ist aber auch nicht so wichtig, solange er Platten wie “Sequel To the Prequel” raushaut.

Der Start des dritten Anlaufs der Band erinnert mit “Fireman” noch stark an die Zeiten der Libertines, wer sich aber jetzt eine Libertines-Platte erhofft lieft falsch. Denn mit “Nothing Comes To Nothing” revolutioniert er seine Babyshambles zwar nicht, entdeckt aber eine Art Marktlücke. Denn viele Songs auf dem neuen Album klingen so kultig und süffig, dass sie schon fast als Indie-Revival gelten könnten. Die Band setzt nicht auf Electro-Gedöns, sondern setzt weiterhin auf die gute alte Gitarre.

Songs wie “New Pair” oder auch noch “Farmer’s Daughter” liegen immer irgendwo zwischen Straßenmusikanten und Hallen-Füller. Irgendwie schaffen sie es eine gute Atmosphäre rund um das Album zu schaffen und man sich somit doch sehr schnell mit der Platte anfreundet. Man hört ihnen einfach an, dass die Jungs richtig Bock hatten und so kommen auch die Songs rüber, in denen geschunkelt, gejamt, gejazzt und in die Saiten gehauen wird. Mit “Dr. No” entdecken Doherty und Konsorten sogar ihre Liebe zum Ska wieder, darauf folgt mit “Penguins” ein typischer Babyshambles-Song, der durch das Gekrächze von Doherty eine Einzigartig erhält.

Es ist eine Platte, die jedem Nostalgiker des Indie der gefallen wird, da sie mit Nummern wie “Seven Shades” die Welt zwar nicht verändern, jedoch an die guten Zeiten des Indie erinnern, weil das was die Shambles auf “Sequel To the Prequel” ganz einfach gut ist!

Beste Tracks: Fireman, Nothing Ever Comes To Nothing, Farmer’s Daughter

 



Yannick