Pscht: Fazerdaze

Fazerdaze // Presse

Neuseelandklischees in schön – Fazerdaze kündigen ihr Debütalbum an

In Auckland mit dem Skateboard durch Straßen zu fahren muss schön sein. Wahrscheinlich regnet es nicht, die Luft ist warm und ans Meer ist es höchstens eine halbe Stunde. Dabei aber noch in Gedanken beim baldigen Albumrelease oder bei den zuletzt veröffentlichten Songs wie „Lucky Girl“ oder „Little Uneasy“ zu schwelgen, macht das Leben wahrscheinlich auch nicht gerade schlechter. Ob es Amelia Murray alias Fazerdaze nun wirklich so geht, lässt sich hier im deutschen Februarverdruss nur schwer feststellen und bleibt natürlich auch ihre Angelegenheit. Relativ einfach festzustellen ist dagegen die Eingängigkeit der D.I.Y. Attitüde, die sich im Sound der jungen Neuseeländerin, der hauptsächlich aus Gitarren, Bass, Drum-Computern und schüchternen Synthies besteht, widerspiegelt. Vor allem „Lucky Girl“ erzeugt eine klare, schwärmerische, sommerabendartige Atmosphäre, die sich so hoffentlich im Debütalbum „Morningside“, das am 05.05. dieses Jahr erscheinen soll, fortsetzen wird. Insgesamt zehn Tracks werden darauf zu finden sein und wir sind gespannt, wie sich Fazerdaze, die sich als ursprüngliches Homeprojekt von Aucklands Dachböden schon auf mehrere Bühnen in Großbritannien gespielt haben, darauf entwickeln werden.

Als Support war die Gruppe um Sängerin Murray schon unter anderem für Unknown Mortal Orchestra oder Matt Corby auf Tour, diesen Sommer bietet sich aber auch Interessierten vom europäischen Festland die Möglichkeit, Fazerdaze im Mai auf dem „Cardinal Sessions Festival“ in Hamburg und Köln live zu sehen. Wer sich bis dahin ein wenig tiefgehender mit dem 60er Jahre Pop Songwriting Murrays beschäftigen will, kann sich die bereits 2014 veröffentlichte  EP „Fazerdaze“ im Internet zu Gemüte führen, mit der Frau durch Hobsonville cruisen oder sich auf Soundcloud mit „Lucky Girl“ gedanklich ein kleines Stück an die wärmeren Zeiten des Jahres annähern.

Für Fans von: Beach House, Soko, Swim Deep