Still aus:
Still aus: "Fil Bo Riva - L'impossibile"

Die neue Single von Fil Bo Riva spaltet seine Fangemeinde. Dabei ist es wichtig und richtig, dass der Musiker neue Wege in seiner Musik geht.

Musikalische Weiterentwicklung ist nicht immer einfach. Sobald ein Künstler sich von seinem ursprünglichen Stil auch nur minimal abwendet, hagelt es oft Kritik und Hass. Dies musste nun auch Fil Bo Riva am eigenen Leib erfahren. In seinem neuen Song „L’impossibile“ singt er nicht nur erstmals in seiner Muttersprache Italienisch, sondern verwendet auch noch das verhassteste Tool der Gitarrenmusik: Autotune.

Was in anderen Genres, allen voran dem Hip Hop, längst als akzeptiertes Stilmittel gilt, ist in Indie-Kreisen nach wie vor verpönt. Vielleicht ist es gerade der exzessive Gebrauch des Hip Hop-Business‘ das Fans der Szene derart abschreckt. Der Großteil der Fans denkt in Schubladen und es ist eines der strengsten Regeln, dass der jeweilige Darling diese eben nicht verlassen darf. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, dass Fil Bo Riva bewusst mit diesem Schubladendenken bricht und den Fans das Brett vor dem Kopf schlagen möchte.

Hier erklären Fil Bo Riva, wie sie mit dem Hate zu „L’impossibile“ umgegangen sind:

Außerdem ist es anmaßend einem Künstler, dessen Debütalbum erst bevorsteht, Experimente verbieten zu wollen. Es gibt eben diese Leute, die ihre Pommes jahrelang mit Mayo essen und diese, die auch mal fancy neue Soßen ausprobieren wollen. Zu letzteren scheint Fillippo mit seiner Band zu gehören. „L’impossibile“ zeigt, dass die Band gewillt ist ihren musikalischen Horizont zu erweitern. Mit der Amore eines Eros Ramazotti greifen sie zu Autotune ohne ihre Wurzeln komplett zu verlassen. Vielmehr sind sie aus den staubigen Pubs Irlands ausgezogen und haben sich auf den Weg an die warme Küste der Azzura gemacht. Erst das Debütalbum „Beautiful Sadness“ wird zeigen, wo sich die Musiker fürs Erste niederlassen wollen.

Das Video zu „L’impossibile“ von Fil Bo Riva gibt’s hier: