Pabst // © Jette Knaack.

Pabst stehen für eine Gitarren-basierte, retro-verliebte Mischung aus Surf-Rock, Grunge und Post-Punk. Der Uptempo-Sound aus der klassischen Gitarre-Schlagzeug-Bass-Instrumentierung funktioniert live besonders gut. Im neuen Video zu „Shit“ nehmen uns Pabst mit zu einem ganz besonderen Auftritt.

Die letzte halbe Stunde vor einem Konzert ist stimmungstechnisch wohl eine der anstrengendsten Phasen für eine Band: Nervenzusammenbrüche und Angstattacken wechseln sich ab mit Vorfreude und Euphorie. Manchmal helfen Band-interne Rituale, um die steigende Nervosität zu beruhigen und die Aufregung und positive Energie konzentriert zu kanalisieren. Im neuen Musikvideo von Pabst filmt Regisseur Valentin Hansen die drei Musiker Erik Heise, Tore Knipping und Tilman Eggebrecht vor ihrem selbst bezeichneten „wichtigsten Auftritt“. Mit den Worten „Endlich mal ein richtiges Konzert.“ pushen sich die drei kurz bevor es auf die Bühne geht. Doch beim Auftritt selber fehlt ein entscheidendes Element: die Instrumente und naja, das Publikum.

Mit Luftschlagzeug, -gitarre und -bass heizen Pabst die drei Fans, die zum Konzert gekommen sind trotzdem ordentlich an. Sodass es sogar zu einem Ein-Mensch-Moshpit kommt. „Shits“ ist mit den vorantreibenden, effektreichen Gitarrenriffs und der psychedelisch verzerrten Stimme von Sänger Eric Heise auch ein ordentliches Brett, das genauso wie das ironische Musikvideo wahnsinnig viel Spaß macht.

Seht hier das Video zu „Chlorine“ von Pabst: