Die deutschen Noise Popper veröffentlichen morgen ihr neues Album

Ein halbes Jahr nach ihrer Trennung sind Sonic Youth präsenter denn je. Kim Gordon hat ihre Memoiren angekündigt, Thurston Moore ist gleich mit mehreren Projekten und solo am Start. Auch Bewunderer und Nachahmer finden sich immer häufiger: Caddywhompus, Cloud Nothings und die Franzosen von Cheveu haben sich in diesem Jahr schon tüchtig gezeigt. Auch No Jaws, ein Trio aus Zwickau, beziehen sich ohne Scham auf die Noise Heroen.

Die Band, die vorher The Buyable Sluts Wanted for Stealing Virginity hieß – ich weiß, „Non-Metal Dude Wearing Metal Tee“ meets „Confusion Is Sex“ – , veröffentlicht morgen ihr erstes Album unter neuem Namen, „Young Blood“. Als Vorgeschmack gab es vor einigen Monaten schon „Cabin Fever“, jetzt legen sie mit „Honey Kid“ nach. Von einer Band, die Sonic Youth und Pavement als Einflüsse nennt, erwartet man natürliche eine bestimmte Art Musik, die von No Jaws auch prompt geliefert wird. Während „Cabin Fever“ den Proto-Indie von „Dirty“ andeutet, hat „Honey Kid“ ein unruhiges Rhythmusgerüst, mit Shoegaze überzogene Noise-Wände und ein Dach aus den typischen bedrohlichen „Daydream Nation“-Harmonien. „Young Blood“ erscheint morgen, folgt einfach dem Strom aus Menschen in „Goo“-Shirts.

 

Schaut euch hier „Honey Kid“ an:

https://www.youtube.com/watch?v=ke-291hLZTA&feature=youtu.be


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Fichon