Sadek Massarweh und Jakob Hersch von Monako.

Es passiert wirklich nicht oft, dass der Sound einer Band durch und durch neu und besonders klingt. Monako gehören zu den wenigen Ausnahmen. Eine weitere Facette ihres komplexen, vielschichtigen Hybrids, dem kein Sammelsurium an Genrebegriffen (Jazz/Pop/R’n’B/Indie/Elektro) so richtig gerecht werden kann, hat die Band Ende der letzten Woche veröffentlicht. Trotz der scheinbaren zeitlichen Verortung des Titels „Spring“ wirkt das Musikvideo genauso gut zum Herbst-Winter-Übergang.

Die zart klirrenden Gitarrenklänge mischen sich mit der sanften Stimme des gebürtigen Kanadiers Sadek Massarweh bis die ersten unterschiedlich akzentuierten Klangteile von „Spring“ sich unterstützt durch zurückgenommene Drums in einem stimmigen, vor sich hin plätschernden Rhythumsgeflecht wiederfinden. Zwischendurch rüttelt das spezielle Spiel oder – fast besser – Streicheln von Der Ringer-Gitarrist Jakob Herrsch wieder sanft wach. Was die beiden Musiker samt Bandkollegin Naomie de Lorimier mit ihrem Projekt Monako liefern ist die Klangverschmelzung der beiden Heimatstädte Hamburg und Montréal. Nach einem einnehmenden Auftritt beim Reeperbahn Festival zählt auch nicht mehr nur die Hamburger Underground-Szene zur Fanbase. Die Leoniden nehmen Monako direkt als ihren Support mit auf die Deutschlandtour zum neuen Album „Again“.

Bevor ihr die Band bei ihren Konzerten live erlebt, solltet ihr euch aber unbedingt noch das Musikvideo zur Single „Spring“ ansehen. Darin seht ihr Eindrücke von Landschaften und Städten in der Übergangsstimmung zwischen Winter und Frühling oder vielleicht sogar Herbst und Winter. Die Visuals stammen von Faezeh Nikoozad, einer befreundeten Regisseurin der Band.

Hier gibt’s für euch das Video zu „Spring“ von Monako: