Der in Los Angeles lebende Musiker gilt als extrovierter Newcomer der Emo-Rap-Szene (und ja die gibt es noch).

In den USA ist er neben Donald Trump momentan wohl die Person mit eigensinniger Frisur, die am meisten Furore sorgt. Der in der East Coast in Long Island aufgewachsene Musiker zog bereits mit 17 Jahren nach LA um dort mithilfe von Garageband an seinen ersten Tracks zu arbeiten. Bei dem kompletten Findungsprozess war Lil Peep nur auf sich selbst angewiesen und bekam lediglich Hilfe von Lil Tracy, Horsehead, oder Wicca Phase, die er heute als eine Art Familie bezeichnet.

Seine Mixtapes „Cry Baby“, „Castles“ und „Hellboy“ wurden komplett ohne Management aufgenommen und zeigen gleichermaßen auch deutlich in welche Richtung sich der junge Musiker hinbewegt. Eine freshe Mischung aus Blink182, Gucci Mane und Nirvana bringt den Zuhörer in ein Dilemma. Darf man das nun hart feiern oder ist es doch einfach nur purer Trash? Wurde hier das nächste musikalische Genie entdeckt oder bewegen wir uns mit dem Nu-Emo-Rap in ein neues, finsteres Zeitalter in dem selbst Bands wie Limp Bizkit en vogue waren. Mit Songs wie „Girls“ beweist er eher ersteres und so darf man gespannt sein wie das Publikum am 06. April im Berliner St. Georg reagieren wird. Tickets für die erste, exklusive Deutschlandshow gibt es ab Montag, dem 11. März um 11 Uhr an allen bekannten VVK-Stellen.