Lewis Del Mar

Fast fake-Faker: Lewis Del Mar / © Daniela Silva Trujillo.

Ernsthaft, wo kommen all diese guten Duos her?!

Mit ein bisschen Glück könnten Lewis Del Mar der nächste wirklich große Indie-Hit werden. Das Duo aus Queens, New York trifft auf einer ersten bereits veröffentlichten, unbetitelten EP perfekt den Mittelgrund zwischen Hipster-Indie à la Alt-J und dem Hipster-R&B von Chet Faker („Wave(s)“ könnte original so auf Built on Glass erschienen sein). Und das Beste: Das Resultat klingt nicht nach Hipstershit!

Was Lewis Del Mar daran hindert, zu fake-Fakern zu werden – sie sind immer hart an der Grenze zum Plagiat –, ist das knallige Drumming. Auch da erinnern sie zwar an eine andere Band, nämlich PVT als sie noch Pivot hießen und spacigen Math Rock spielten. Aber die Hooks sind da, der Sound ist interessant und die Songstrukturen alles andere als platt. Lewis Del Mar sind auf ihre eigene Weise packend. Nico, wo gräbst du immer wieder solche Knaller aus?

Für Fans von: Everything Everything, Alt-J, die frühen PVT, Chet Faker

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