Isolation Berlin

Pünktlich zur beendeten Deutschland-Tour gibt es ein neues Video von Isolation Berlin. Im detailverliebten Stop-Motion-Film zu „Serotonin“ begleiten wir ein Knetmassen-Männchen durch den trägen, perspektivlosen Stadtalltag.

Isolation Berlin haben auf ihrem neuen Album „Vergifte Dich“ genau da weitergemacht wo schon ihr Debüt „Und aus den Wolken tropft die Zeit“ und ihr stilbezeichnendes Werk „Berliner Schule/Protopop“ aufgehört haben: Bei der poetischen Vertonung von depressiver Alltagstraurigkeit und lähmender Antriebslosigkeit mit Großstadtbezug. Einen der stärksten Songs der Platte bildet „Serotonin“. Darauf besingt Tobias Bamborschke einen Tagesablauf voll von stumpfen Aktivitäten und Sehnsüchten nach Sinnhaftigkeit.

Die passende Visualisierung dazu hat die Band heute veröffentlicht. Sie kommt vom Animationskollektiv Lazy Rig. Die Knetmassen-Animationen zeigen in liebevoller Detailgenauigkeit den rauchenden Protagonisten auf dem Balkon, durch den Park strawanzend, vor der Currywurst-Bude prokrastinierend und schließlich natürlich auch beim Pfandflaschenautomat. Dazu erklingen so grandiose Songzeilen wie „Wenn du mich suchst, du findest mich am Pfandflaschenautomat, da hol ich mir zurück, was mir gehört“ oder „Ich leg mich in den Park, die Parkbank wird zum Sarg und ich werd‘ zum Vampir bis es dunkel wird“.

Seht am besten selbst in das Video zu „Serotonin“ von Isolation Berlin rein: