INCA

Informationen hat man so gut wie keine // © INCA

Wie ein schleichender Fluss durch die Anden.

Wenn die Musikerin selbst mit ihrer Herkunft so spielt, dürfen wir uns auch in der Kategorie bedienen. INCA, selbst halb Peruanerin, halb Britin hat bei ihre Wurzeln bei ihrer Namenswahl mit einfließen lassen, doch ist auch die Musik ein Kulturschock? Die Antwort liegt irgendwo zwischen einem deutlichen Nein und einem kleinlauten Ja. Die Stimme der Musikerin ist so klar, als hätte sie ihre Ausbildung neben Adele abgeschlossen und auch der reduzierte Beat ist momentan typisch für die britische Singer/-Songwriter-Kultur.

Hört man dann jedoch genauer hin, so findet man durchaus kleine Spuren Perus. So hört man tief im Hintergrund Rasseln, die wie das Wasser eines Flusses sind, der sich leise durch die Anden schlängelt. Dieser zieht dann weiter und umschließt so auch den Leser, wenn INCA, die mittlerweile in London lebt, sich mit den Worten “I need somebody like you” direkt an den Zuhörer richtet. “Wake Me Up” ist ein starkes Debüt einer noch im Dunkeln arbeitetenden Künstlerin, die auf jeden Fall das Zeug hat für großes Aufsehen zu sorgen.

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Für Fans von: Bat For Lashes, PILLARS, London Grammar


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Yannick

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