Hazards aus Falmouth ziehen einen mit ihrer Energie in einen Bann.

1014400_717046528329848_1467290760_nSie sind so wild wie es einst die Libertines waren, haben die Spritzigkeit der Strokes, ob dies wohl ein Zufall ist? Die fünfköpfige Band übernimmt jene Elemente und verwandelt sie in schnelle, energiegeladene Garagesongs. Im Dezember ist die erste EP der Band erschienen mit Songs wie “I Got Mine” oder “Spiders”, die manchmal eine solche Energie ausstrahlen, dass einem Angst und Bange werden kann. Man sieht die Stühle und Tische schon scheinbar durch die Bars und Kneipen fliegen beim Gedanken an die Live-Perfomance der Band.

Trotz dieser rauen und rotzigen Klänge verliert die Band aber nie komplett die Kontrolle. Die Songs bleiben irgendwie unerwartet poppig und haben einen hohen Wiedererkennungswert. Durch die schnellen Drums, die durchdringen orgelartigen Töne und die wirren Vocals erinnert die Band einen beim ersten Hören ein wenig an die frühere Comic-Band The Horrors, die zu Anfangszeiten noch Musik für Gruselkabinette und Emo-Kids gemacht hat. Beim genaueren Zuhören würde man Hazards aber wohl eher mit den amerikanischen Garage-Bands vergleichen und man muss sagen, dass sich die Band in diesem Vergleich so rein gar nicht verstecken muss.

 

Für Fans von: The Horrors, The Libertines, The Black Angels

 

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Yannick