Egyptian Blue

Egyptian Blue // © Band

Die Band macht einen Sprung durch die Musikgeschichte.

Bei den vier Musikern aus Ipswich merkt man gleich, dass man es hier mit richtigen Nerds zu tun hat. Trotz ihres jungen Alters besitzen Egyptian Blue bereits die Fähigkeit sich aus jedem Zeitalter etwas für sich selbst rauszupicken. So klingt der Refrain in „Hearts Of Gold“, so sehr nach dem goldenen Indie-jahr 2004, dass man sich arg wundert, wenn man liest, dass der Song keine zwei Monate alt ist. Auf ihrer Coma Chain EP verarbeitet die Band aber außerdem noch Eindrücke aus dem Post-Punk und dem Stoner Rock, die sie in eine tolle Lo-Fi-Hülle verpackt.

Herausstechen tut aber eine Nummer, die wohl eher in die psychedelische Richtung abwandert. Auffallend düster kommt bei „7 Years“ das sonst so feuchtfröhliche Hippie-Genre bei Egyptian Blue beim Zuhörer an und wiegt wie eine schwere Last auf einem, die man so erst einmal verdauen muss. Der sich wie eine Schaltuhr immer wieder wiederholende Gitarrenriff schindet hier besonders Eindruck und so trägt man den Song auch noch eine Zeit lang später mit sich rum. In Zeiten wo Bands wie Peace oder Swim Deep über die scheinbar heile Welt singen, sind Egyptian Blue eine willkommene Abwechslung.

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Für Fans von: The Blue Angel Lounge, TOY, Ty Segall


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Yannick

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