Nach „Talking Straight“ und „Mainland“ veröffentlichen Rolling Blackouts Coastal Fever mit „An Air Conditioned Man“ einen weiteren Vorgeschmack auf das neue Album. „Hope Downs“ erscheint am 15. Juni via Sub Pop Records.

Zeitraffer, grelle Neonlichter und abrupte Richtungswechsel treffen im Video zu „An Air Conditioned Man“ auf unruhige Gitarrenriffs. Nicht ganz so eingängig wie die Vorgänger „Talking Straight“ und „Mainland“ passt der Opener des kommenden Albums dennoch ins Bild von Rolling Blackouts Coastal Fever: Lebhafter, gitarrenlastiger Indierock, gepaart mit der Stimme von Frontman Fran Keaney, der mit seinem lässigen Gesang so manchem Slacker in Nichts nachsteht. In einem Interview erklärt er, dass der neue Song von der Panik eines Büroangestellten handelt, der sich in einer Welt wiederfindet, die automatisiert und vollkommen unnatürlich geworden ist. Die im Video gezeigte Irrfahrt durch die nächtlichen Straßen lässt ihn realisieren, was er verloren hat.

Das Album, auf dem der Song Mitte Juni erscheint, trägt den Namen „Hope Downs“ – benannt nach einer riesigen Mine in Australien. Der Titel ist eine Metapher für die große Leere des Unbekannten, in der man sich von Zeit zu Zeit sieht, und in der man schließlich etwas findet, an dem man sich festhalten kann. „It’s a record that focuses on finding the bright spots at a time when cynicism all too often feels like the natural state“, heißt es im Pressetext der Band.

Rolling Blackouts Coastal Fever live:

28.05.2018 – Hamburg, Molotow
29.05.2018 – Berlin, Lido