Jorja Smilth // Press Pic

Nachdem Asap Rocky weiterhin in Schweden in Untersuchungshaft sitzt, musste ein Ersatz für den Headliner Slot am Samstag gefunden werden. Das Melt Festival hat kurzerhand mit Stormzy reagiert. Wen ihr euch sonst noch vom 19. – 21. Juli geben solltet, verraten wir.

Stormzy

Ob Banksy sich auch für den Auftritt beim Melt etwas einfallen lässt, darf angezweifelt werden. Fakt ist jedoch, dass Stormzy nicht nur wegen Bankys Schutzweste Geschichte geschrieben hat mit seinem Glastonbury-Auftritt. Der Brite ist längst über die Grime-Szene hinaus bekannt und vermischt mittlerweile Gesangseinlagen mit dem rauen Ton der britischen Viertel.

Samstag, 23:00 – 00:45, Melt Stage

Skepta

Neben Stormzy ist Skepta der britische Grime-Star schlechthin. Mit seinem Debütalbum Konichiwa hat er im Jahr 2016 den renommierten Mercury Prize gewonnen, der traditionell eher an weiße, besonnene Musiker geht. In diesem Jahr hat er mit seinem zweiten Album „Ignorance Is Bliss“ nachgelegt und hat gezeigt, dass er keineswegs ein One-Album-Wonder ist. Wer das nicht glaubt, kann sich einfach mal von der Energie seiner Live-Shows überzeugen lassen.

Sonntag, 20:45 – 21:45, Melt Stage

Sudan Archives

Sudan Archives schafft es ihre Violine in einem RnB-Kontext gut aussehen zu lassen. Das alleine ist eigentlich schon Grund genug sich die US-amerikanische Musikerin in all ihrer Vielfalt und Experimentierfreudigkeit am Freitag auf der Gremmin Stage zu geben.

Freitag, 22:30 – 23:50, Gremmin Stage

Charlotte Adigéry

Als Electro-Pop mit einem schlauen Hint an Humor hat Pitchfork es kürzlich die neue EP von Charlotte Adigéry beschrieben. Diese Feststellung teilen wir und können den Pop mit karibischen Wurzeln nur strengstens empfehlen.

Freitag, 19:00 – 19:40, Highsnobiety Soundsystem

Flohio

Funmi Ohiosumah ist in der Musikszene eher bekannt als Flohio. Geboren wurde die 25-Jährige in Nigeria, aufgewachsen ist sie jedoch in Bermondsey, einem Viertel im Süden Londons. Seit einigen Monaten mischt sie mit ihrem wütenden Grime nicht nur die Männerdomäne auf, sondern auch die großen Mags und die Londoner Fashion Week.

Freitag, 22:45 – 23:50, Highsnobiety Soundsystem

박혜진 park hye jin

Park Hye Jin ist Produzentin, DJ, Rapperin und Sängerin aus Südkorea. Mit ‚IF U WANT IT‘ hat sie ihr Debüt veröffentlicht und vereint darauf Lo-Fi-House Tracks, die euch mit englischen und koreanischen Parts schonmal in Open-Air-Stimmung bringen. Spannender kann elektronischer Sound kaum klingen!

Sonntag, 21:30 – 22:50, Forest Stage

Mahalia

Groovende Popsongs treffen auf ein Musiktalent, das bereits im Alter von acht Jahren erste Texte geschrieben hat. Die Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin kommt aus Leicester und hat sich zu keinem Zeitpunkt von dem Druck des Musikbusiness verrückt machen lassen. Lasst euch von den Killersongs auf dem Melt überzeugen.

Samstag, 19:00 – 19:540, Gremmin Stage

Boy Pablo

Vielleicht neben Katzenvideos der süßeste Internet-Hype seit Jahren: Boy Pablo. Seine Musik erinnert an Mac DeMarco, deine Teenie-Zeit und die schnulzigen 80s Hits deiner Eltern.

Sonntag, 19:15 – 20:10, Melt Stage

Slowthai

Wer sein Album „Nothing Great About Britain“ nennt und sich sinnbildlich öffentlich an den Pranger stellt, hat alleine dafür schon unseren vollsten Respekt gewonnen. Slowthai ist die lebendig gewordene Wut über die verfehlte Politik Großbritanniens und live der Gegenentwurf des Marathonläufers Yung Hurn.

Freitag, 22:00 – 22:40, Highsnobiety Soundsystem

Octavian

Octavian ist Energie!

Samstag, 00:30 – 01:20, Gremmin Stage

Bilderbuch

Bevor „deutsche Dings“ komplett ausgeschlachtet ist, wollen wir schnell noch einmal davon Gebrauch machen. Bilderbuch = deutsche Blur.

Freitag, 21:15 – 22:10, Melt Stage

Arca

Arca ist in den letzten Jahren zu einer der spannendsten Produzenten geworden. Seine Videos dürfen getrost als Kunstwerke angesehen werden und auch die Live-Shows sollte man nicht verpassen.

Sonntag, 00:00 – 01:10, Gremmin Beach

Jorja Smith

Eine Stimme, eine starke Frau, ein Muss.

Freitag, 23:30 – 00:20, Melt Stage

Agar Agar

Nach zwei grandiosen EPs folgt diesen Herbst endlich das Debütalbum des französischen Duos. Clara Cappagli und Armand Bultheel machen melancholischen Indie-Pop. Kombiniert mit Claras charakterischer Stimme und der oftmals wiederkehrenden hartnäckigen Bassschleifen in den Tracks. Alles sehr atmosphärisch und gleichzeitig sehr ironisch – absoluter Geheimtipp der schon gar kein Geheimtipp mehr ist!

Samstag, 20:15 – 21:10, Gremmin Stage

Jimothy

Jimothy fka Jimothy Lacoste ist der Gegenentwurf der wütenden Grime-Szene in UK. Der Musiker zeigt auf humoristische Art und Weise den Alltag in seiner Heimat und kommentiert es trocken mit „Life’s getting quite exciting“. Live sicher auch!

Freitag, 23:15 – 23:50, Highsnobiety Soundsystem

M¥SS KETA

Was Tommy Cash für die männliche Welt ist, ist M¥SS KETA für die Frauenwelt. Doch was sind schon Gender? Und vor allem: Was sind schon Genres und Schubladen?

Freitag, 00:30 – 01:40, Highsnobiety Soundsystem