Zehn Acts, die du auf dem MS Dockville nicht verpassen solltest

Vom 18. – 20. August findet in Hamburg wieder das MS Dockville statt. Neben den großen Headlinern wie Flume oder Moderat hat das Line-Up auch wieder viele aufregende Acts zu bieten.

Mura Masa

Seit Jahren tümmeln sich die Beats des Briten bereits im World Wide Web rum. Dass es bei Mura Masa aber nicht bei einem Internet-Hype geblieben ist, zeigt sein Debütalbum, das vielleicht die beste Pop-Platte des Jahres geworden ist. Die Bandbreite an Gästen von Damon Albarn über Desiigner zeigt zudem wie breit aufgestellt der junge Musiker ist. Wer also auf fein ausgetüftelte Beats steht, sollte sich seinen Auftritt auf der Hauptbühne Großschot nicht entgehen lassen.

King Krule

Und das nächste Wunderkind aus Great Britain, das auch gerne unter Pseudonymen wie The Return of Pimp Shrimp Musik macht, gibt sich auf dem Dockville die Ehre. Archy Marshall aka King Krule lässt Genregrenzen so überflüssig sein wie es nur geht und vermischt Indie mit Hip Hop, mit Electronica. Obwohl das Multi-Talent länger nichts Offizielles mehr releast hat, hat das MS Dockville es geschafft diesen spannenden Act für ihr Festival zu gewinnen.

Glass Animals

Indietronica ist auch heute noch mit Vitaminen vollgepumpt, zumindest wenn es nach Glass Animals geht. Mit ihrem Debüt „Zaba“ vor drei Jahren haben die cuten Briten die Welt erobert und mit ihrem Nachfolger „How To Be A Human Being“ wurde der passende Power-Smoothie nachgeliefert. Wer weiß, vielleicht muss das MS Dockville sich genau so wie die britischen Festivals vor einer Ananas-Invasion in Acht nehmen. Die Fans der Band haben sich nämlich angewöhnt zur Feier von „Pork & Soda“  Obst mit in die Crowd zu nehmen, was gleich von Reading & Leeds verboten wurden. Mehr Liebe für Ananas!

Yung Hurn

K. Ronaldo, der Bruder von Yung Hurn konnte beim Spektrum Festival schon die Area des MS Dockville abchecken. Anfangs noch auf den Hanuschplatz-Flow reduziert, entfaltet der Wiener mittlerweile seine komplette Kreativität. Egal ob mit der gut gekleideten Love Hotel Band oder eben im Solo-Auftrag zeigt Yung Hurn immer wieder neue Schnapsideen (Stoli in der Hand), die immer wieder auf kuriose Art und Weise Bock machen. Wir empfehlen hier dringendst den aktuellen Banger „Popo“ und glauben an einen Abriss.

Mall Grab

In der House-Szene ist Mall Grab bereits seit einiger Zeit ein Begriff, so langsam aber sicher schafft er es aber auch über die typische Boiler Room Druffi Community hinaus von sich reden zu lassen. Der in London lebende Australier verfeinert seinen House-Sound mit Einflüssen vergangener Tage und schafft so eine Brücke aus alt und neu, die einfach unverschämt gut ist.

Golf

Was Mura Masa für die Welt ist, war Golf vergangenes Jahr für Deutschland. Die Kölner haben mit ihrem Debüt „Playa Holz“ das beste Pop-Album des Jahres geschaffen. Warum? Ganz einfach, weil wer überhaupt auf die Idee kommt einen Song über Macaulay Culkin zu machen ein Genie sein muss. Außerdem versteht es kaum eine andere Band so sehr ironisch-kluge Texte mit lockeren Klängen zu kombinieren. Wir hoffen inständig, dass sich Henning May hier eine Scheibe von abschneiden kann.

Klyne

Klyne sind ein Duo aus den Niederlanden, die nachdenkliche Texte mit sexy Beats cachieren. Man muss die Wahrheit ja nicht immer gleich in die Fresse gesagt bekommen, oder?

Der Ringer

Ihr Debütalbum „Soft Kill“ hat uns im wahrsten Sinne des Wortes wirklich gekillt. Dass der Einsatz von Autotune nämlich so schön und melodisch sein kann, war bis dato unbekannt und so hat die junge Band mit ihrem Debüt gleich ein neues Zeitalter angebrochen und Grenzen durchschlagen, die den Weg freimachen für weitere wunderschöne Tracks. Mit Ohnmacht haben die Jungs obendrein auch noch einen der besten Songs des Jahres produziert.

Tommy Cash

Wenn Absurdität zur Kunstform wird. Was soll man sonst auch schon zu Tommy Cash groß sagen? Schaut euch am besten einfach das folgende Video an.

Roosevelt

Chillwave, Pop, Italo, Indietronic. Ja, das klingt alles sehr nach Urlaub und so gar nicht nach Köln und trotzdem stammt eben dieser Roosevelt, der im richtigen Leben Marius Lauber heißt, aus der Domstadt. Seine Musik ist perfekt geeignet für Träumerein von Miami Vice, Palmen und sehr viel Pina Colada. Das wär doch mal was für ein Cover oder Herr Lauber?

Foto Credits gehen an: Mia Haggi (Tommy Cash), Neil Krug (Glass Animals)