Kevin Parker von Tame Impala // © Matt Sav
Kevin Parker von Tame Impala // © Matt Sav

Ist das noch Gitarrenmusik oder ist das schon RnB – die Frage wird sich wohl manch engstirniger Fan von Tame Impala bei „Borderline“ stellen.

Tame Impala beherrschen es ihre Fans vor anspruchsvolle Aufgaben zu stellen. Egal ob komplizierte Kompositionen oder wie im Fall bei „Borderline“ Richtungswechsel im Sound; Tame Impala schrecken nicht vor Veränderung zurück. Mit „Patience“ haben sie bewiesen, dass sich Kevin Parker immer weiter dem Funk öffnet.

„Borderline“ geht diesen Weg konsequent weiter. Der Song ist geprägt von Drums, die mit RnB schmusen wollen und durch die hohen Vocals von Parker zurück in die späten 70er der Bee Gees gedrängt werden. Manch einer mag jetzt Tame Impala möglicherweise unterstellen, dass ihr Sound beliebiger geworden sei. Doch durch die perfekte Produktion und die instrumentalen Parts in der Mitte des Songs, wird „Borderline“ zum perfekten Beispiel wie sich der Tame Impala-Sound in das Jahr 2019 gerobbt hat. „Patience“ und „Borderline“ sind die ersten Releases seit dem Album „Currents“ aus dem Jahr 2015. Ein Titel für die neue Platte steht noch nicht fest und auch das Releasedatum blieb uns bis jetzt verschwiegen. 

„Borderline“ von Tame Impala gibt’s hier: