Search Yiu // © Nora Hollstein
Search Yiu // © Nora Hollstein

Der Künstler Search Yiu veranlasst aufmerksame Zuhörer mit seinen angekündigten Singleveröffentlichungen dazu, sich einige rote Kreuzchen in den Kalender zu machen. „Posai“ ist nämlich der zweite von insgesamt fünf Tracks, die über die nächsten Wochen veröffentlicht werden sollen.

Dass ein bald erscheinendes Album mit diversen Singleauskopplungen schmackhaft gemacht wird, ist nicht wirklich die neuste Herangehensweise. Ein bisschen anders macht es da Sören Hochberg aber schon, der hinter Search Yiu steckt. Denn seit einiger Zeit ist klar, dass es insgesamt fünf Tracks sein werden, die er in den nächsten Wochen exklusiv bei den Kollegen vom DIFFUS Magazin veröffentlichen wird. Den Beginn der musikalischen Fünfer-Kette stellte am 07.06. der Song „Alles Anders“. Zum einen zeigt dieses Stück die Charakteristik der angestrebten Richtung, zum anderen aber auch eine relativ neue Seite von Search Yiu: Die Entscheidung für die deutsche Sprache. Einen Zahlendreher später im Datum, nämlich am heutigen 06.07. ist nun „Posai“ am Start und somit die zweite Veröffentlichung.

„Posai“ ist wieder auf Englisch, trägt aber wie im Vorgängersong die Thematik der (unerfüllten) Liebe in sich, die durch außergewöhnlich düstere Beats getragen wird. Auf der aktuellen Single passiert dies durchaus tanzbar. Produziert wurde „Posai“ von Kalk Raus und Search Yiu selbst. Gemischt wurde der Track von Max Rieger. Diesen Namen kennt man auch im Zusammenhang mit Drangsal, mit dem Search Yiu auch eine Freundschaft verbindet. Im neusten Song heißt es „a little liquor here, a little liquor there […]“ und damit kann man sicher perfekt ins Wochenende starten, ohne zwingend im Alkohol aufkommenden Liebeskummer zu ertränken. Die Liebe zu Search Yiu sollte mit dem Song aber nicht mit Kummer verbunden sein, sondern eher stetig wachsen. In „Alles Anders“ sang er noch „Hol’ mich ab, ich weiß die Zeit wird knapp, doch ich bin jemand, den du noch nicht kennst.“ Uns holt er auf alle Fälle ab und spätestens jetzt sollte er keiner mehr sein, den man noch nicht kennt.