Foals // © Alex Knowles

„Everything Not Saved Will Be Lost – Part 2“ ist die Fortsetzung eines Doppelalbums bei dem beide Platten unabhängig voneinander funktionieren. Mit „Black Bull“ liefern Foals einen ersten gitarrenlastigen Song.

Als Fan von der britischen Indie Band Foals hat man es die Tage relativ gut. Erst veröffentlichen sie nach dem Abgang des fünften Bandmitgliedes Walter Gervers mit „Everything Not Saved Will Be Lost – Part 1“ eine der besten Platten ihres Genres, um dann anschließend live noch einmal einen draufzusetzen. Nun haben die vier Briten das Warten auf den zweiten Part der Platte etwas verkürzt und „Black Bull“ als ersten Track in den Ring geschoben. Dieser ist der vielleicht rockigste Song, den die Musiker als Band je produziert haben.

Was Yannis Philippakis und Co. bereits seit einigen Wochen immer wieder durchblicken haben lassen, hat sich jetzt durchgesetzt. „Everything Not Saved Will Be Lost – Part 2“ wird wesentlich härter als sein doch an manchen Stellen sehr funky wirkender Vorgänger. In „Black Bull“ ist nicht nur die Bildsprache aggressiver, sondern auch der Sound. Es ist als würden Foals mit den Missständen und deren Verantwortlichen in einen Ringkampf steigen wollen.

Gitarrenriffs, die sich wie eine Tracht Prügel anfühlen prasseln auf einen ein und Frontmann Yannis Philippakis vergisst für einen Moment lang seine britisch erzogenen Manieren. Mit „Black Bull“ schaffen es Foals die Wut einer Nation in einem Song zu bündeln und nehmen gleichzeitig die komplette Live-Experience ihrer Fans Huckepack. Der Track ist Teil von „Everything Not Saved Will Be Lost – Part 2“, welches am 18. Oktober erscheinen wird.

Tracklist:

01 Red Desert
02 The Runner
03 Wash Off
04 Black Bull
05 Like Lightning
06 Dreaming Of
07 Ikaria
08 10,000 Feet
09 Into the Surf
10 Neptune

 

 

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Das Video zu „Black Bull“ von Foals gibt’s hier: