Unsere Lieblingsacts auf dem Maifeld Derby 2017 (Part III. mit Melina)

Als dieses Jahr nach und nach die Gäste des diesjährigen Maifeld Derby in Mannheim bestätigt wurden, ist uns regelmäßig das Gehirn vor Endorphin übergelaufen. Wir stellen euch die Acts vor, auf die wir uns persönlich am meisten freuen!

Am kommenden Freitag ist es finally soweit und das siebte Maifeld Derby auf dem Maimarkt Gelände in Mannheim ist für drei Tage lang musikalisch der vielleicht interessanteste Ort Deutschlands. Unsere Autoren haben natürlich Bands und Musiker, auf die sie sich besonders freuen, weswegen wir uns hier die Zeit (apropos, hier der Timetable) nehmen, um die individuellen Favoriten einzeln vorzustellen.

Spoon

Man sollte meinen nach acht Alben müsste sich eine Band ihren Namen schon längst erspielt haben, trotzdem gelten Spoon aus Austin, Texas hierzulande immer noch als Geheimtipp. Dabei hat die Band in den vergangenen Jahren durchaus ein Gespür für Ohrwürmer bewiesen. Auch wenn das aktuelle und nun schon neunte Album „Hot Thoughts“ weniger poppig daher kommt als noch die Vorgänger, sprüht es dennoch vor zugänglichen Harmonien. Auf dem Maifeld werden Spoon dann ihre funky Indie-Nummern zum Besten geben – bitte Tanzschuhe einpacken.

Trentemøller

Mit seiner Wandlungsfähigkeit verzaubert der dänische Musiker und Produzent stets seine Hörer. So prägt ein minimalistischer Wave-Sound das aktuelle Album von Trentemøller, während die neue Single „Hands Down“ jedoch einen Hauch Post-Punk versprüht. Nicht zuletzt wegen der Kollaboration mit Warpaint-Sängerin Jenny Lee Linberg, die dem simplen Schlagzeug-Beat und der eingängingen Bass-Melodie ihren besonderen Touch verleiht. Der Auftritt beim diesjährigen Maifeld ist eines der wenigen Live-Performances des Musikers hierzulande. Also Ohren auf und lostanzen!

King Gizzard & The Lizard Wizard

Schon allein vom Namen her ist die australische Band King Gizzard & The Lizard Wizard ein Eyecatcher. Mit ihrem Psychedelic-Rock (der aus den 70ern stammen könnte) und den exotischen  Klängen (die an den Mittleren Osten erinnern) werden die Australier nicht von wenigen als eine der experimentierfreudigsten und produktivsten Bands derzeit gehandelt. Nicht zuletzt weil das aktuelle Album „Murder of the Universe“ schon die zweite Album-Veröffentlichung der Band in diesem Jahr ist – doch sollen darauf noch drei weitere Platten folgen. Langweilig wird es mit King Gizzard & The Lizard Wizard auf jeden Fall nicht.

Sohn

Zu Sohn muss wohl nicht mehr viel gesagt werden. „Rennen“ ist schon jetzt mitunter eines der besten Alben diesen Jahres und dass der Multiinstrumentalist Live eine Wucht ist, hat Sohn schon 2014 im Palastzelt unter Beweis gestellt. Mit gefühlvollem Gesang, der unter die Haut geht, wummernden elektronischen Bässen und der atemberaumbenden Lichtshow ist Sohn einer der Highlights des diesjährigen Festivals.

Roo Panes

Der britische Singer-Songwriter verzaubert mit seinen authentischen und gefühlvollen Songs. Wer dem Festival-Trubel ein wenig entgehen möchte, der sollte sich den schönen folkigen Klängen von Roo Panes hingeben.

The Tidal Sleep

Es gibt so Momente da sehnt man sich geradezu nach schrammeligen Gitarren, ein wenig Rumgekrächze und härteren Klängen. Bei der Posthardcore-Band The Tidal Sleep hat man hierfür die perfekte Mischung. Ein wenig erinnert die Band an Genre-Kollegen wie Touché Amoré, Fjørt oder auch La Dispute, doch haben The Tidal Sleep ihren ganz eigenen Habitus. Auch auf ihrem aktuellen Album „Be Water“, das Ende vergangenen Monats erschienen ist, verbinden The Tidal Sleep wieder genial ihren brachialen Sound mit den getriebenen Drums, den kratzigen Schreien und den aufgetürmten Soundwänden. Beim Maifeld Derby wird dieses Posthardcore-Gewitter gar über einen hinwegfegen – es darf gemosht werden.

Metronomy

Wie kann man Metronomy nicht lieben? Die Briten zaubern einem jedem mit ihrem Elektro-Pop, den groovigen Beats und den schönen Melodien ein Lächeln ins Gesicht. Funky, tanzbar, treibend – mehr muss nicht gesagt werden.

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