Wir haben dir dein last Minute Survival Kit für’s Maifeld Derby zusammengestellt

© Florian Trykowski

Es ist Festivaltag und du bist eigentlich noch total verkatert von den ganzen Feiertagen, die in Baden-Württemberg stattfinden? Kein Problem, Dude. Wir stellen dir ein exklusives last-Minute-Surival-Kit zusammengestellt.

Es gibt keinen Grund in verdreckte Dixie-Klos zu scheissen

Das Maifeld Derby ist wohl eines der saubersten Festivals Deutschlands. Ein ausreichend großer Kloblock steht auf dem Weg vom Palastzelt zum Parours d’Amour und sorgt für einen sauberen Stuhlgang. Zusätzlich haben sich die Klos in den letzten Jahren immer wieder als perfekten Treffpunkt und auch als Festivaltinder herausgestellt. Es gibt schlimmere Orte auf dieser Welt.

Bier, wir haben Bier gesagt

Bier gehört zu genau so zu einem Festival wie ein zugemülltes Zelt, Flunky Ball und Gummistiefel. Damit ihr euch aber nicht drei Tage am Stück einen mit Dosenbier und Billigvodka antrinken müsst, hat das Maifeld dieses Jahr eine ausgewählte Bierecke für euch gegenüber der Fackelbühne errichtet. Hier findet man regionale Spezialitäten wieder und kann genüsslich über Craft und Beer fachsimpeln. Die komplette Liste der Biere haben die Veranstalter vorbildlich für uns aufgelistet.

„Drive and don’t drink“ hat nichts mit Spießigkeit zu tun

Wir müssen kurz den erhobenen Zeigefinger zum Einsatz bringen und über die Verantwortung von Alkoholkonsum mit euch reden. Sauft von uns aus so viel ihr wollt, aber bitte lasst doch dann euer verdammtes Auto stehen oder bringt es gar nicht erst mit. Das Maifeld Derby sorgt für ausreichende öffentliche Verkehrsmittel mit denen man sicher nach Hause kommt. Und wenn man die Spots dann doch nicht mehr finden sollte, kann man sich noch immer zu neuen Bekanntschaften ins Zelt kuscheln oder?

Haut nicht nach den Headlinern ab

Festivalbesucher sind Gewohnheitstiere. Oftmals verlässt diese eigenartige Spezies doch recht zügig nach der letzten Zugabe des bekannten Headliners das Festivalgelände – unserer Meinung zu schnell. Denn gerade das Maifeld Derby bietet immer wieder tolle After-Headline-Slots. Auch dieses Jahr spielt zum Beispiel kein geringer als Trentemøller nach Bilderbuch. Wem dies zu elektronisch ist, kann geschwind ins Brückenaward-Zelt huschen und den Japanern von Kikagaku Moyo bei ihrer Reise in die blauen Psych-Welten begleiten. Samstags sind Acid Arab nach Moderat auch ein unbedingtes Muss. Da hat das Maifeld Derby mal wieder für Club-Flair gesorgt.

Friss dir den Ranzen voll

Das Maifeld Derby steht für Understatement. Jedes andere Festival hätte ein derartiges Essensangebot wohl groß mit „Street Food Corner“ oder derartigem beworben. Beim Maifeld in Mannheim gehört das gute Essen jedoch einfach schon zur Etiquette. Neben dem obligatorischem Handbrot gibt es außerdem noch ausgewählte Köstlichkeiten von den angesagtesten Läden Mannheims auf den Pappteller. Bei der Auswahl von Pulled Pork über asiatisches Street Food bis hinzu regional geröstetem Kaffee wurde auch immer Wert darauf gelegt, dass auch Optionen für Veganer und Vegetarier vorhanden sind.

Sitzpausen gibt’s in der Liebeshöhle

Das Parcours D’Amour gehört mittlerweile genau so zum Maifeld Derby wie Pferde, Staub und das Palastzelt. Die Tribüne lädt mit ihren etlichen Sitzplätzen nicht nur zum Ausruhen ein, obendrauf gibt’s nämlich auch noch feine Acts und spannende Lesungen. Ein Beispiel:

Es wird wieder gezaubert und verzaubert

Siegfried & Joy waren eines der Highlights des letzten Jahres. Kein Wunder also, dass die Veranstalter die Magier gleich noch einmal auf die Bühne schicken. Pflichttermin! (Sa, 19:30-20:30, Parcours d’Amour)

Schau dir Acts an, die du nicht kennst damit du in paar Jahren sagen kannst, du hättest es immer gewusst

Der Punkt ist ziemlich selbsterklärend oder? Hier aber trotzdem ein Beispiel:

Taucht auch in Davids Highlights auf.

Die NME-Stage, die keine ist

Zugegeben ist das britische Musikmagazin schon länger kein Richtungsweiser mehr für Zeitgeist und neue Hypes. Trotzdem gibt es dieses Jahr mit Acts wie Metronomy, Temples, Kate Tempest, Wild Beasts und Primal Scream gleich eine Hand voll Musiker und Musikerinnen, die nur zu gut auf eine solche Bühne passen würde. Fans von britischem Indie wird es freuen.

Pflichttermin: J. Bernardt

Ihr mögt diesen Chet Faker, der aber nicht mehr Chet Faker genannt werden möchte, sondern Nick Murphy? Dann haben wir einen Vorschlag für euch. Wir treffen uns am Freitag um 18:00 Uhr im Palastzelt und zelebrieren mit J. Bernardt und seinem heute erschienenem Album „Running Days“ eins der Alben des Jahres. Deal?

Frangelico = bester Schnaps

Der Haselnussschnaps hat sich die letzten Jahre über als treuer Begleiter erwiesen. Im Zelt von Frangelico herrscht auch immer ausgelassene Stimmung. Fast wie bei Oma, nur mit Schnaps. Viel Schnaps.

© Florian Trykowski

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