Gewinne 2×2 Tagespässe für das One Of A Million Festival in Baden

Sir Was auf dem OOAM 2017 // © Céline Werdelis
Sir Was auf dem OOAM 2017 // © Céline Werdelis

Das One Of A Million Festival in Baden (CH) stellt vom 2.  bis zum 10. Februar die bunte Masse unter dem Radar vor.

Die Veranstalter des OOAM gehen mittlerweile in ihre 8. Edition und präsentieren ein Line-Up, das ebenso vielfältig ist wie die zahlreichen Locations, die bespielt werden. Eines von vielen Highlights ist am 6. Februar der Auftritt von Girls in Hawaii. Die Belgier haben mit “Nocturne” gerade ein neues Album am Start und sind bekannt für ihre verträumt, aufregenden Liveshows. Neben Girls in Hawaii zählen sicherlich auch Hater aus Schweden zu den Geheimtipps des Festivals, zumindest, wenn es darum geht Indie-Herzen in Windeseile zu erobern. Für die (noch) Newcomer geht es nach dem OOAM im März dann auf dem renommierten SXSW in Texas weiter.

One Of A Million bedeutet neben Genre-Vielfalt auch immer internationales Flair. Mit Tsushimamire ist es den Bookern sogar gelungen eine Band aus Japan für’s Line-Up zu begeistern. Tsushimamire brechen mit dem verfälschten Bild des asiatischen Manga-Girls und spielen schrillen und lauten Garage-Rock, der das Potenzial hat zum Crowd-Favoriten zu werden.

Neben Lea Porcelain und IDLES ist sicherlich der 3. Februar hervorzuheben. Dieser verwandelt sich nämlich schon am frühen Nachmittag zu einem spacy Acid-Trip. Das Schweizer Kollektiv Acid Amazonians schwebt soundtechnisch irgendwo zwischen Großraumküche in Rotterdam und Lucy In The Sky With Diamonds. Schräg sein sollte aber erlaubt sein bei einer Band, die alles aus der Laune und der Improvisation heraus macht. Die Youtube-Generation würde beeindruckt DIY schreien. Adam Torres (US) sorgt für eine zwischenzeitliche Auszeit bevor es mit Seth Faergolzia ähnlich experimentell weitergeht.

Schon einmal was von Lo-Fi Funk gehört? Tatum Rush, Perfomance-Künstler und Musiker, macht eben genau diese Art von Musik, die perfekt dazu geeignet ist einen ganzen Raum zu erhitzen. Musikalisch, wie auch stimmungstechnisch. Das Highlight des Abends bietet aber Chelou aus Großbritannien, der sein Können erst vor kurzem beim Eurosonic in Groningen unter Beweis stellen konnte. Mit “Halfway To Nowhere” gibt es zudem bereits einen ersten viralen Hit.

In die späten Stunden des Abends singt uns der Isländer Berndsen, der zwar namentlich vielleicht an die 8. Klasse Deutschunterricht erinnern mag, einen mit seiner Musiker aber eher auf einen Exkurs durch die Musikgeschichte mitnimmt. Ein Wechselspiel zwischen 80s und dem Hier und Jetzt.

Neben über 50 Konzerten bietet das OOAM in Baden dieses Jahr auch die Darbietung von Perfomance-Kunst an. Odd Beholder wird am Sonntag, 4. Februar, die partizipative Kunstinstallation «You finally listen to yourself» im Museum Langmatt präsentieren. Die Besucher*innen können in einer Art geodätischem Dom persönliche Botschaften in ein Mikrofon flüstern aus denen Odd Beholder Electro-Pop-Tracks kreieren wird. Dadurch wird der Bogen zwischen der Hippie-Kultur der 60er und der heutigen Gratis-Kultur in der Kunst- und Kulturbranche gezogen.

The Postie verlost 2×2 Tagespässe für den 3. Februar am OOAM18 in Baden. Die Festivalpässe sind bereits restlos ausverkauft. Die Bedingungen für den Lostopf sind das Liken des FB-Posts, unserer Facebook Page und das Kommentieren eurer Begleitung. Der Einsendeschluss ist der 02.02. um 18:00. Die Allgemeinen Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen.

Tickets gibt’s hier.