Bitte, wer? (Waxahatchee, Manu Delago)

Waxahatchee

Chan Marshall meets Bob Dylan: Waxahatchee // © Don Giovanni Records.
Chan Marshall meets Bob Dylan: Waxahatchee // © Don Giovanni Records.

Waxahatchee ist das Folk-Projekt von Katie Crutchfield, einer Sängerin/Gitarristin mit ungeschliffener Stimme und Fransenpony. Der Begriff „Folk“ ist allerdings mit Vorsicht zu genießen: Ihr zweites Album Cerulean Salt klingt stellenweise mehr nach Cat Powers Sadcore-Elegien. Anderswo schafft Crutchfield mit rudimentärer Instrumentierung und rhythmischem Gitarrenspiel eine gewisse Bob Dylan-Atmosphäre. Ihr neues Album Ivy Tripp ist noch keine zwei Wochen alt und hat durch die Bank gute Kritiken bekommen, genau wie Cerulean Salt. Wer Lo-Fi Singer/Songwriter Pop mag, wird Waxahatchee lieben. (Sonntag, 15:50-16:40, Fackelbühne)

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Manu Delago Handmade

Er hängt an seinem Instrument. HA. Ha. ha...: Manu Delago // © Manu Delago.
Er hängt an seinem Instrument. HA. Ha. ha…: Manu Delago // © Manu Delago.

Ihr wisst es vielleicht nicht, aber ihr habt Manu Delago wahrscheinlich schon einmal gehört. Der Österreicher ist wohl der berühmteste Hang Drum Spieler und hat auf Björks Biophilia für die höhlenartigen Sounds von „Virus“ gesorgt. Nach ein paar Soloalben hat er angefangen, mit elektronischen Beats zu spielen, die auf dem neuen Album Silver Kobalt ab und zu von Gesang unterstützt werden. Live tritt Delago mit seiner Band Manu Delago Handmade auf, die mit Kontrabass, Klavier und Drumpads den Bio-Sci-Fi Sound von Biophilia reproduziert. Wie oft hat man schon die Gelegenheit, die Hang in professionelleren Händen als denen von Straßenmusikern zu sehen? (Freitag, 22:10-23:00, Parcours d’Amour)

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Fichon

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