Bitte, wer? (Iceage, Thee Oh Sees)

Iceage

Nicht der Film: Iceage // © Cali Dewitt.
Nicht der Film: Iceage // © Cali Dewitt.

Punk’s not dead, auch nicht in Dänemark. Ich musste zwar erst eine Google-Suche starten, um dänische Rockbands zu finden, und selbst dann kamen vor allem Einträge zu Volbeat und den Raveonettes. Iceage aber sind seit ein paar Jahren ziemlich angesagt, auf ihrem letzten Album Plowing Into the Field of Love haben die vier jungen Musiker (Jahrgänge ’91 und ’92) ihrem Punk sogar eklektische „Art-“ und „Post-“ Präfixe vorangestellt. Sänger Elias Bender Rønnenfelt ächzt und stöhnt sich über die mühselige, unruhige Instrumentierung hinweg, die neben dem normalen Punk-Kit auf Plowing noch Western-Gitarren und feierliche Trompete aufweist. Die Energie von Iceage soll Ohrenzeugen zufolge live noch mehr mitreißen als auf Platte. Trainiert nochmal schön eure Nackenmuskeln. (Samstag, 01:10-02:00, Brückenaward-Zelt)

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https://www.youtube.com/watch?v=7GcwXe1y5B4


Thee Oh Sees

Wer kriegt da bitte keine Lust auf live?: Thee Oh Sees // © Mini Van Photography.
Wer kriegt da bitte keine Lust auf live?: Thee Oh Sees // © Mini Van Photography.

John Dwyers Psych Rock Band Thee Oh Sees hatten bis vor einem Jahr einen Bassisten namens Petey Dammit!. Auch wenn Dwyer der Kopf hinter der Band ist, könnte man das Ausrufezeichen des Ex-Bassisten immer noch auf die Musik von Thee Oh Sees anwenden. Mal klingt es nach Psych Rock!, mal nach Garage! und Fuzz!, dann wieder nach Punk!. Mit einem Album pro Jahr, seitdem 2005 aus dem Soloprojekt Orinoka Crash Suite die Band Thee Oh Sees wurde, zeigt sich Dwyer ähnlich energiegeladen wie sein fellow Californian Ty Segall. Da das letzte Album, Drop, schon ein Jahr alt ist, gibt es passend zum Auftritt auf dem Maifeld ein neues namens Mutilator Defeated at Last. (Sonntag, 19:40-20:30, Fackelbühne)

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Fichon

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