Songs für goldene Wege – Jon and Roy legen ihr neues Album vor

Jon And Roy // © KimJay
Jon And Roy // © KimJay

„The Road Ahead Is Golden“ erscheint heute und zur Feier des Tages haben wir ein kleines Schmankerl für den nächsten Weg, der vor euch liegt.

Als einen „Soundtrack wie ich die Welt lieber sehen möchte“ beschreibt Filter-Music-Group Gründer Tobias Herder die elf Songs, die Jon Middleton und Roy Vizer auf ihrem nun bereits siebten Studioalbum seit Beginn zu Studienzeiten präsentieren. Würde man die Welt mit einem Fingerschnippen neu gestalten können, um Herders Wunsch nachkommen zu können, würde man wahrscheinlich einen dicht bewaldeten Ort vorfinden, durch den sich der Mensch hauptsächlich mit dem Fahrrad bewegen würde oder mit gebrauchten Oldtimern ein Leben lang die Roadtripphase genießen, die man zurzeit bevorzugt nach dem Schulabschluss, dem Uniabschluss, innerhalb eines Urlaubsemesters, in den großen Ferien oder wann auch immer erleben möchte.

Es ist viel ungestörte und deswegen so warm wirkende Harmonie zu finden in Songs wie „The Better Life“ oder „Nothing But Everything“ und Jon and Roy schaffen es, den vornehmlich von der Gitarre gelenkten Gesamtklang des Albums auf die einzelnen Songs auszudifferenzieren, wodurch „The Road Ahead is Golden“ zu einem wunderbaren kleinen Sommeralbum wird, dass es schafft bei all der Gemächlichkeit doch nie langweilig zu erscheinen. Natürlich sei jedem selbst überlassen, wo er oder sie sich das Album der beiden Kanadier zu Gemüte führt, aber wir glauben, dass, sollte der nächste Roadtrip anstehen, Jon and Roy nicht fehlen sollten. Und damit ihr nach dem Album der zwei auch noch ein bisschen mehr zu hören habt, hat sich Jon Middleton nicht lumpen lassen und kurerzhand seine Lieblingssongs, jeweils versehen mit einem kleinen erklärenden Kommentar, für die nächste Autofahrt zusammengestellt. Drive safe homies!

Bob Marley – Screwface

Ich habe die alten Sachen von Bob Marley schon immer geliebt und der hier ist einer seiner besten Songs. Ich hab den Song das erste Mal gehört, als ich durch Australien getourt bin und einfach nur das Leben genossen hab. Eigentlich dachte ich damals bereits sämtliche Marley Songs zu kennen bis ich „Screwface“ und „Lick Samba“ gehört habe. Es hat mich wieder einmal davon überzeugt, dass Bob Marley einfach der Beste war.

Thee Oh Sees – No Spell

Der Song gibt mir immer das Gefühl von Schnelligkeit – sei es beim Autofahren oder auf dem Fahrrad. Er summt so vor sich hin bis der Refrain einschlägt. Ab dann ist die ganze Nummer wie eine aufgemotzte Version eines Super Mario Kart Muscle Cars.

Galt MacDermot – Let the Sunshine in

Wie es der Songtitel bereits verraten mag, handelt es sich hierbei um einen richtigen Happy Song. Das Zeug von Galt MacDermot war mir bis vor knapp zwei Jahren noch völlig unbekannt. Gott sei Dank gibt es die Youtube Sidebar und so bin ich völlig zufällig auf diesen Song gestoßen und komme seitdem nicht mehr davon los.


People Under the Stairs – Acid Raindrops

Einer der vielen Hip Hop-Acts, die leider total underrated sind! People Under the Stairs sind eine der wenigen Bands auf die ich immer wieder zurückfalle. Auf jeden Fall einer ihrer besten Songs, wenn es mir nachgeht.


Toots and the Maytals – She’s My Scorcher

Es ist zwar ein eher unbekannterer Song von einer der besten Bands überhaupt und übrigens gibt es auch eine Coverversion von uns von der Nummer. Wir sind super aufgeregt für Toots diesen Sommer in Großbritannien auftreten zu dürfen. Er ist zweiffellos einer der besten und sympathischsten Performer im Game.

Talking Heads – Electricity (Drugs)

 Zugegeben hat es ein paar Jahre gedauert bis ich wirklich was mit den Talking Heads anfangen konnte. Irgendwie konnten sie mich nie so komplett kriegen. Dann hab ich mir jedoch die Doku „Stop Making Sense“ angeschaut und auf einmal hat alles total Sinn ergeben. „Electricity“ ist einer meiner Lieblingssongs der Band.

Culture – Behold

Einfach nur ein classic Reggae Banger. Der Sänger Joseph Hill hat eine unglaubliche Stimme, die eigentlich der von Burning Spear ziemlich ähnlich ist und doch anders genug um sich abzugrenzen. Die Produktion des Songs ist auch einfach nur unglaublich!

The War on Drugs – Thinking of a Place

Ich hab‘ mir gedacht, ich werfe auch ein paar „neuere“ Songs in die Runde. Ich war schon immer ein großer Fan von The War on Drugs und doch ist der neue Song jetzt schon meine Lieblingsnummer. Einfach ein perfekter Song um dem Sonnenuntergang entgegenzufahren.

J. Cole – Love Yourz

J. Cole höre ich noch gar nicht so lange aber irgendwie vereint er alles, was man an Hip Hop so mag. Ich liebe diesen Track. Tolle Message.

Kevin Morby – Destroyer

Kevin Morby habe ich entdeckt, als er als Act für ein lokales Festival angekündigt wurde. Daraufhin hab ich mir seine Musik angehört und seitdem nicht mehr aufgehört sein Album „Singing Saw“ zu hören.