Christine and The Queens // Foto: Suffo Moncloa

Bei Christine and The Queens liegt die Eleganz in der Simplizität des Pops. Dies beweist die Künstlerin in ihrer neuen Single „Doesn’t matter“.

„Es ist ein Krisensong, den ich irgendwann in einer schlaflosen Nacht geschrieben habe“, sagt Christine and The Queens über ihre neue Single „Doesn’t matter“. Tatsächlich hört man dem Track seine Nächtlichkeit nur in einem Punkt an: das Pure, das eine dunkle Nacht manchmal ausstrahlt, findet man auch in den vier Minuten Länge des Songs wieder. Dennoch ist „Doesn’t matter“ viel zu frisch und zu getrieben. Man hat den Anschein, als würden die Bass Lines und die Drums sich von alleine tragen und die Aussage des Songs nur so vor sich herschreien. Ergänzt wird dieser expressive Minimalismus von einer urbanen Tanzperfomance. Das Video entstand unter der Regie von Colin Solal Cardo, welcher bereits mit Stars wie Alicia Keys oder Phoenix zusammengearbeitet hat. 

„Doesn’t matter“ folgt auf Christine and the Queens‘ gefeierte Comeback-Single „Girlfriend“, die in den vergangenen Wochen ihren Stammplatz in den Playlists bei BBC Radio 1 und 2 sicher hatte. Der Song ist die somit die zweite Singleauskopplung aus ihrem neuen Studioalbum „Chris“, das am 21. September erscheinen wird. Aufgenommen wurde es von der Künstlerin selbst, die mit bürgerlichem Namen Héloïse Letissier heißt. Der Albumtitel soll bereits andeuten, dass man sich hier auf eine neue, bis dato unbekannte, Ebene der Intimität mit der Künstlerin begibt. Sie selbst meint dazu: „Ich hätte für das zweite Album mit irgendeinem fancy Produzenten in LA eine Pop Shit-Platte aufnehmen können, aber nein. Ich wollte es, wenn möglich, noch persönlicher machen.“ Eine erste Deutschland-Show spielt Chrstine and The Queens sie am 15.10. in der Berliner Columbiahalle.